Die Bereitschaftspraxis im Klinikum München Schwabing wurde initiiert von den Leitern der Hausarztkreise München Schwabing und München Nord.
Hausarztkreise gibt es seit mehreren Jahren in München. Die Hausarztkreise treffen sich in regelmäßigen Abständen mehrfach jährlich zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung.
Die Versorgung der eigenen Patienten außerhalb der üblichen Sprechzeiten war ein großes Anliegen aller Ärzte in München. So lag der Gedanke nahe, stadtteilbezogene auf Notfälle spezialisierte Praxen zu gründen, die unseren Patienten auch außerhalb der üblichen Praxissprechzeiten zur Verfügung stehen. Die erste Bereitschaftspraxis wurde 1997 in München - Neuperlach gegründet.
Um das Vorhaben schnell und unbürokratisch realisieren zu können, wurden die Bereitschaftspraxen von den Ärzten selbst finanziert, unabhängig von kassenärztlicher Vereinigung oder Unterstützung aus öffentlicher Hand.
So entstand 1998 die Bereitschaftspraxis München Schwabing und einige Monate später die Bereitschaftspraxis München Nord. Bereits zu diesem Zeitpunkt bestand ein gutes Verhältnis zur Leitung des Klinikums München Schwabing.
Im Rahmen einer integrierten Versorgung, das auch von der Bundesregierung zunehmend gefordert wurde, stand im weiteren Verlauf eine engere Anbindung an das nächstgelegene Akutkrankenhaus im Vordergrund.
So konnte nun am 30. Oktober 1999 die Bereitschaftspraxis im Klinikum München Schwabing ihren Betrieb aufnehmen. Die Grundlage ist unser gemeinsames Ziel, eine bestmögliche Versorgung unserer Patienten in Zusammenarbeit mit Klinikärzten zu gewährleisten.